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1.
Halogenalkane lassen sich auf unterschiedliche Weise herstellen:
1.1 Die Bildung von
Chlormethan kann von Methan- und Chlormolekülen ausgehen.
Für
die Spaltung folgender Bindungen ist jeweils die angegebene Energie
aufzuwenden:
H3C-H:
+435 kJ/mol; H-Cl: +431 kJ/mol; H3C-Cl: +351 kJ/mol; Cl-Cl:
+243 kJ/mol.
Formulieren
sie den Reaktionsmechanismus mit Strukturformeln und geben Sie für
jeden
Schritt die Reaktionsenthalpie an.
1.2 Monochlorethan
kann nicht nur durch Substitution aus Ethan und Chlor, sondern auch
auf
andere Weise gewonnen werden.
Formulieren
Sie zwei Strukturformelgleichungen, die von anderen organischen Edukten
ausgehen
und erläutern sie für einen dieser Wege den Reaktionsmechanismus.
2. Erhitzt man
ein Gemisch von Methylbutan mit Brom auf 98° C und belichtet es, so
erhält
man vier verschiedene konstitutionsisomere Monobromderivate des
Methylbu-
tans
in unterschiedlicher Häufigkeit. Daneben findet man im Produktgemisch
Spuren
von
2-Brom-2,5,6-trimethylheptan.
2.1
Geben Sie die Strukturformeln der vier Monobromderivate an,
benennen Sie die Ver-
bindungen
und ordnen Sie diese nach abnehmender Entstehungshäufigkeit!
2.2
Stellen Sie den Mechanismus der Reaktion, die zur Bildung des
Hauptprodukts führt,
mit
Strukturformeln dar und begründen Sie, warum dieses Monobromierungspro-
dukt
in großem Überschuss auftritt.
2.3 Formulieren Sie,
ausgehend von Zwischenprodukten, die im Reaktionsgemisch auf-
treten,
die Strukturformelgleichung für die Bildung des
2-Brom-2,5,6-trimethylheptans!
3. Eine
Reaktion zwischen Brom und 2-Phenylpropan wird durch Licht ausgelöst.
Als
anorganisches Produkt lässt sich Bromwasserstoff nachweisen, als
Nebenpro-
dukt
tritt 2,3-Dimethyl-2,3-diphenylbutan
auf.
3.1 Erstellen Sie die
Strukturformeln der möglichen organischen Monobromprodukte
und
benennen Sie diese.
3.2 Leiten Sie aus
den unter Nr. 3 genannten Angaben den Reaktionsmechanismus ab!
3.3
Eines der unter 3.1 formulierten Derivate wird bevorzugt
gebildet. Stellen Sie die
Einzelschritte,
die zu diesem Produkt führen, mit Strukturformeln dar! Begründen
Sie
unter Mitverwendung von Grenzformeln, warum dieses Produkt bevorzugt
entsteht.
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