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Welchen
Einfluss haben Substituenten auf den weiteren Verlauf der
elektrophilen Substitution?
Methylgruppe
Nitrogruppe
Aminogruppe
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1.
Einfluss auf die Geschwindigkeit der aromatischen Substitution:
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Es
gibt Substituenten, die Elektronen zum aromatischen Ring
„hinschieben“.
Dadurch erhöht sich die Dichte der negativen Ladung am Ring, und
Elektrophile können leichter angreifen.
Die aromatische Substitution geht schneller als bei Benzol.
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Beispiele: + I – Substituenten (s
- Donoren): Alkylgruppen wie –CH3, C2H5.
+ M – Substituenten (p - Donoren): Substituenten
mit freien Elektronenpaaren: -NH2,
- O-.
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Elektronenziehende Substituenten verringern die negative
Ladungsdichte und erschweren so die elektrophile Substitution.
Die aromatische substitution geht langsamer als beim Benzol.
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Hierzu gehören Substituenten mit Atomen hoher Elektronegativität, positiven
Ladungen (- I – Substituenten, s - Akzeptoren), oder
Substituenten, in denen zusätzlich Doppelbindungen in Konjugation zum
Benzolring auftreten (- M – Substituenten, p
- Akzeptoren).
Beispiele:
Ammoniumgruppe (- I), Nitrogruppe (-I, -M).
Manchmal treten elektronenziehende und –schiebende Effekte
gleichzeitig in einer Gruppe auf. So hat die Aminogruppe –NH2
einen – I – Effekt durch den elektronegativen Stickstoff,
gleichzeitig einen + M
– Effekt durch das freie Elektronenpaar am Stickstoff. Der – I-
Effekt würde die Reaktionsgeschwindigkeit herabsetzen, der + M-
Effekt ist aber viel stärker, so dass Aminobenzol (= Anilin) viel
schneller als Benzol substituiert wird, ja
sogar ohne Katalysator.
Nur bei den Halogenen überwiegt der – I – Effekt über den
+M- Effekt; sie reagieren also nur langsam.
2. Einfluss auf die Richtung der aromatischen Substitution:
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Je stabiler (energieärmer) die Zwischenstufe (s
- Verbindung) ist, desto leichter wird sie auch gebildet, da die
Aktivierungsenergie für die elektrophile Substitution dadurch
verringert wird.
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Elektronenschiebende Gruppen
dirigieren in ortho- und para –
Stellung, elektronenziehende Gruppen in meta – Stellung.
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1.
Beispiel: Die Methylgruppe erleichtert die SE und fördert
o- und p- Verbindungen.
Die positive Ladung in den o- und p- s
- Verbindungen kann durch die Methylgruppe
direkt abgeschwächt und damit stabilisiert werden:
2. Beispiel: - I- Effekt der Nitrogruppe
Die Nitrogruppe erschwert die SE und
destabilisiert o- und p- Verbindungen stark.
Die m- Verbindung wird weniger stark
destabilisiert; sie ist deshalb das Hauptprodukt der SE.
3.
Beispiel: Die Aminogruppe erleichtert die SE wegen ihres +
M- Effektes.
Bei den o- und p- Produkten ist die positive Ladung
am besten delokalisiert.
Deswegen bilden sich diese vor den m-
Produkten.
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